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Fragen & Antworten zum Rehasport während der Corona-Pandemie

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Welche Personen zählen zur Risikogruppe für einen schweren Krankheitsverlauf?

Welche Personen zählen zur Risikogruppe für einen schweren Krankheitsverlauf?
Ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf einer Coronavirus-Erkrankung besteht für Menschen, die 60 Jahre und älter sind. Das Risiko an der Krankheit zu versterben steigt ebenfalls mit dem Alter. Besonders betroffen sind Menschen, die 80 Jahre und älter sind. Hintergrund hierfür ist, dass das Immunsystem mit zunehmendem Alter auf Infektionen weniger gut reagiert als bei Jüngeren. Unabhängig vom Alter besteht ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei Menschen mit Grunderkrankungen.
Dazu zählen vor allem:

  • Chronische Atemwegserkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Krebs

Wie verhält es sich mit persönlichen Matten und Trainingsutensilien während des Training- und Übungsbetriebs?
Die Trainingsmatte oder die Trainingsutensilien sind entweder im persönlichen Besitz des Trainierenden oder diese werden für die Zeit der Trainingseinheit von einem entsprechenden Anbieter für den persönlichen Gebrauch zur Verfügung gestellt. Während des Trainings darf kein Wechsel der Trainingsmatte oder der Trainingsutensilien stattfinden. Nach Beendigung des Trainings sind diese entsprechend zu reinigen. (Stand: 30. Mai 2020)

Werden Verordnungen von Rehasportteilnehmer*innen verlängert?
Aktuell setzen alle Kostenträger die Zeiträume aus. Für den Rehabilitationssport werden also alle Fristen für Beginn, Abschluss und Unterbrechung bzw. Verlängerung der Kostenzusage aufgehoben.

Aussage Kassen

Der Bewilligungszeitraum beim Rehabilitationssport und Funktionstraining wird unbürokratisch um die Zeit der Aussetzung der Übungsveranstaltungen verlängert. Hierzu bedarf es keiner besonderen Antragstellung durch die Versicherten bzw. die Leistungserbringer. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Versicherten aus Angst vor Ansteckung nicht mehr teilnehmen, die Leistungserbringer die Übungsveranstaltungen abgesagt haben, die Übungsstätten geschlossen wurden oder die Durchführung behördlicherseits untersagt wurde. Die Rehabilitationsträger werden nach überstandener Corona-Krise alle Leistungserbringer-Verbände über den (max.) Verlängerungszeitraum informieren.